Heutige Nutzung
Der Gartenhistoriker und Forstwirt Dr. Reinhard Mößmer vermittelte sein Forschungsergebnisse zur Parklandschaft, die sich zwischen Niederpöcking und Bernried entlang des Starnberger Sees erstreckt. Die Albers-Villa ist ein Teil davon. es gibt zwischen 1921 und 1935 entstandene Fotos aus Privatbesitz, die dies beweisen. Dr. Mößmer zeigte eine Luftaufnahme von Albers‘ Garten, die im Parterre ähnliche halbkreisförmige Beete zeigt, wie am von König Max II. geplanten Schloss im heutigen Lenné-Park (Golfclub Feldafing). Der ursprüngliche Erbauer der Albers-Villa war Leibarzt von König Max II. Es liegt nahe, dass Carl von Effner, dessen ausführender Gartenarchitekt, auch den Garten des Leibarzts entwarf. Mößmer geht davon aus, dass die Anlage der historischen Terrassen und Wege lediglich verschüttet sind.
Seit dem Jahr 2023 renoviert die TU München das gesamte Anwesen und ist im Begriff, die Gartenanlagen wieder herzustellen, um die Örtlichkeiten als Tagungsstätte für Veranstaltungen ihrer jungen Akademie nutzen zu können. Zur Zeit (Herbst 2025) sind Bauarbeiten und Planungen an der Villa und ihrem Gelände im Gange.
Der Kulturverein Garatshausen bringt sich mit Ideen zur zukünftigen Nutzung der gesamten Anlage ein und wirbt für eine temporäre Öffnung des Geländes für die allgemeine Bevölkerung. Darüber hinaus gibt es als Veranstaltung für die Vereinsmitglieder einmal jährlich eine Führung auf dem Gelände der Albersvilla.